«So sicher wie das Amen in der Kirche»

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persoenlich.com – Am SwissRadioDay vom Donnerstag im Kaufleuten Zürich hat Mediapulse-CEO Tanja Hackenbruch gezeigt, wie die Schweizer Radioforschung ab 2028 neu aufgestellt wird: trotz kleinerem Panel mehr Granularität – und als Vision eine Hybridisierung von Panel- und Streamingdaten. Im Interview erläutert sie, was noch alles ansteht.

Tanja Hackenbruch, sind Sie mit der Radioforschung 28+ auf Kurs?
Ja, wir sind auf Kurs.

Die Verschmelzung von Panel- und Streamingdaten ist als zusätzlicher Baustein oben auf der eigentlichen Radioforschung 28+ gedacht. Was passiert mit diesem Plan, wenn die Beteiligung bei den heutigen 38 Sendern stehen bleibt?
Die Hybridisierung ist unsere Vision und forscherisch die Königsdisziplin, die uns als Forscherinnen und Forscher besonders reizt und fordert. Im Fernsehen haben wir das geschafft, bei einer Radiowährung ist das noch niemandem gelungen. Wir trauen uns das zu, wenn die Voraussetzungen stimmen. Für den Radiomarkt ist die Hybridisierung interessant, weil die Daten dadurch granularer werden. Weil es eine Währung für den Gesamtmarkt ist, wollen wir möglichst viele Sender einbinden. Das heisst, es sollten auch möglichst viele Sender bei der Streaming-Messung mitmachen. Im Panel messen wir ja ohnehin alle. Aktuell sind es beim Streaming bereits 38 Channels.

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(Bilder: SwissRadioDay/Tobias Stahel)

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