Statements zum 1. August 2021

Die Stiftung SWONET gratuliert der Schweiz zum Nationalfeiertag am 1. August 2021 mit der Aufschaltung des neuen News- und Scoutportal SWONET ON STAGE.

Frauen aller Branchen, aller Positionen, und aller Engagement werden sichtbar.

Die Statements zum Thema „Sichtbarkeit – Gleichstellung – 50 Jahre Frauenstimmrecht“  zeigen uns, wie wichtig dieser Schritt ist.

SWONET ON STAGE ist ein Puzzleteil zur Erreichung der gelebten Gleichstellung.

 

Sophie Achermann

«Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Frauenstimm- und Wahlrechts wird am 1. August 2021 die Wiege der Schweiz zum ersten Mal komplett in Frauenhand sein. Mit dem Frauenrütli wollen wir die Pionierinnen ehren, die unermüdlich für ihre Rechte eingestanden sind, aber auch zusammenstehen und in die Zukunft blicken – denn es gibt in Bezug auf die Gleichstellung noch viel zu tun.»

Sophie Achermann – Geschäftsführerin von alliance F

Priska Altorfer

Darf ich mich glücklich schätzen in der Schweiz zu leben und hier geboren zu sein? Vielleicht geht der Entscheidungsprozess länger – scheinen die Berge, Täler tiefer, die Flüsse und Seen breiter, die es auf dem Weg zu überwinden gilt. Ja das stimmt definitive. Doch ich durfte  meine Erfahrungen und Anforderungen an die Gesellschaft einbringen. Für mich ist die Schweiz ein grosszügiges, aufgeschlossenes und vorwärtsstreben-des Land geworden. Einmal in Fahrt sind wir nicht mehr zu stoppen.

Priska Altorfer –  Unternehmerin, Präsidentin Working Moms Schweiz, Leitungsteam-Mitglied Donna Informatica, Vize-Präsidentin Schweizerische Informatikgesellschaft SI

Sarah Akanji

Am 1. August stosse ich auf alle Frauen an, welche die Schweiz nachhaltig mitgestaltet haben. Viel zu lange wurden nur Männer in der Schweizer Geschichte gewürdigt, weshalb ich den diesjährigen nationalen Feiertag allen Frauen widme, die für eine gleichberechtigtere Schweiz gekämpft haben und trotz ihren Errungenschaften vergessen gingen.

Sarah Akanji – Kantonsrätin SP Zürich

Frederike Asael

Den Frauen und Männern, die sich damals für das Frauenstimmrecht eingesetzt haben, werde ich immer dankbar sein. Heute stehen wir an einem ganz anderen Punkt, und doch gibt noch viel zu tun: In der Schweiz werden immer noch nur ein Fünftel aller Firmen von Frauen gegründet – dabei setzen Unternehmerinnen überdurchschnittlich oft auf Werte und Sinnhaftigkeit – und das braucht die Welt. Frauen, der Zeitpunkt, Unternehmerin zu werden, ist jetzt!

Frederike Asael – Managing Partner-  Communities & Communications – Impact Hub Bern

Maria Bonina

Die Feier auf dem Rütli zum Jubiläum von 50 Jahre Stimm- und Wahlrecht für Frauen wird bestimmt ein unvergesslicher Moment. Dieser geschichtsträchtige Ort sollte am 1. August zum Symbol für eine gleichberechtigte und demokratische Schweiz werden. Setzen wir gemeinsam alles daran, dass es endlich Realität wird und nicht weitere 50 Jahre dauert.
Maria Bonina – Geschäftsführerin Verein CH2021

Kristina Casali

Gleichberechtigung und beruflicher Erfolg sind besonders für Alleinerziehende auf disruptiven Wegen kein Spaziergang. Das Vertrauen starker Mentor:innen und Förder:innen, welche zu einer glaubwürdigen Visibilität verhelfen, macht die Reise zu einem spannenden Abenteuer. Ihre Solidarität, Expertise und Rat sind dann wichtiger Proviant, um den Berg zu erklimmen und dazu der jüngeren Generation besonders wichtige Vorbilder zu bieten.

Kristina Casali – Unternehmerin, Talent Acquisition and Recruitment for HQ – MoneyPark

 

Ulrike Clasen

Weibliche Vorbilder ermutigen – Frauen sind in Führungspositionen immer noch stark unterrepräsentiert. Oft stehen ihnen die Geschlechterstereotypen im Führungskontext im Wege; Erwartungen, wie Frauen und Männer sein sollten oder wie sie nicht sein sollten. Ich freue mich über jede Frau, die in ihrer Führungsposition zeigt, dass es auf ihre eigenen Stärken, Potenziale und die Persönlichkeit ankommt. SWONET gibt diesen Frauen Sichtbarkeit. Danke dafür.

Ulrike Clasen – ehemalige SWONET Stiftungsrätin – Unternehmerin | Begleiterin Transformationsprozesse | Netzwerk Kadertraining

Dr. phil. Celine Combo

„Seit 50 Jahren können Frauen auch politisch mitbestimmen in der Schweiz – im Rahmen des Legislaturziels „Teilhabe“ setzen wir uns im Kanton Zürich dafür ein, dass die politische Partizipation aller Menschen weiter gestärkt wird und fördern dazu auch neue Formen der politischen Beteiligung“

Dr. phil. Celine Combo – Kanton Zürich – Direktion der Justiz und des Innern Generalsekretariat Stabs- und Rechtsdienst – Abteilung Inneres

Martina Fuchs

Die COVID-19 Pandemie und disruptive Technologien waren ein massiver Rückschlag für die Geschlechtergerechtigkeit und haben gezeigt: auch die digitale Welt ist eine Männerwelt. Wir brauchen mehr Mut und Solidarität und müssen die mächtigen Mittel von Social Media und Künstlicher Intelligenz besser einsetzen um für die Gleichstellung von Mann und Frau und der LGBTQ+ Community schweizweit und international stärker zu kämpfen.

Martina Fuchs – TV Anchor & Business Journalist (Xinhua) – China & Middle East Expert – International Media Ambassador (Montreux Jazz Festival China)

Christa Furter

Die Schweiz ist ein Land, in dem vieles möglich ist. Und: es ist für uns ALLE möglich. Dank dem unermüdlichen Einsatz von vielen Frauen wurde vor 50 Jahren endlich das Frauenstimmrecht eingeführt. Wir können dadurch sichtbarer sein und mitbestimmen. Meine Begeisterung dafür gebe ich in meinem Umfeld weiter und motiviere Frauen sich in ihrer Arbeit oder auch bei sportlichen Aktivitäten mehr zu trauen, ihre Meinung zu äussern und Chancen anzupacken. We can do it!

Christa Furter – SWONET Stiftungsrätin, Inhaberin der CF Synergie AG, Verwaltungsrätin, Interims-Managerin und Unternehmensberaterin

Esther Girsberger

„Die Sichtbarkeit von Frauen ist nach wie vor entscheidend. Noch immer gibt es viel zu viele Veranstaltungen, die (praktisch) ohne kompetente Frauen über die Bühne geben. Ebenso wichtig ist der qualitativ überzeugende Auftritt. Denn wir Frauen sind uns – anders als die Männer – nicht seit Jahrzehnten gewohnt, wie selbstverständlich hinzustehen. Dass wir es können, ist klar. Aber wir müssen das auch wie selbstverständlich rüberbringen.“

Esther Girsberger – Inhaberin bei speakers.ch AG

«There is special place in hell for women who don’t help other women”, sagte einst Madeleine Albright – das sehe ich genauso!

Daniela Gunz –  Boardmember & Co-Founder bei Women in Digital Health

Stefanie Hetjens

Das veränderte Wahlverhalten nach der Einführung des Frauenwahlrechts zeigt’s: Wir können nicht behaupten, dass ein Teil der Menschen im Wohle aller entscheidet. Warum schliessen wir heute ca. ein Viertel der Schweizer Wohnbevölkerung – die Ausländer_innen – von der Teilhabe aus? Wie wäre es, wenn alle Menschen, deren Lebensmittelpunkt in der Schweiz ist, mitbestimmen können? Würden wir nicht von besseren Entscheidungen profitieren, wie in den letzten 50 Jahren dank der Frauen?

Stefanie Hetjens – Learning Designer und CEO United Expeditions

 

Dr. Evéline Huber

„Mehr Frauen in der politischen Exekutive. Das ist mein Wunsch und mein Ziel! 50 Jahre Frauenstimmrecht: Ein grossartiger Schritt und dennoch, noch viel Luft nach oben zu wirklich gelebter Chancengleichheit und Gleichstellung.“

Dr. Evéline Huber – Kanton Zürich – Wissenschaftliche Mitarbeiterin Fachstelle Gleichstellung

Clivia Koch Pohl

Gleichstellung beginnt bei der Verantwortung der Vorbilder. Nur was vorgelebt wird, kann auch von der kommenden Generation als selbstverständlich angesehen werden. Achten wir heute darauf, welche Signale wir senden, wie unser Verhalten von den Leaderinnen von Morgen gesehen wird.

Clivia Koch Pohl – Präsidentin Wirtschaftsfrauen Schweiz – Koch Pohl Consulting GmbH

Sunjoy Mathieu

“Warten auf bessere Zeiten” ist nicht mein Ding – deshalb habe ich «Women in Digital Health» gegründet. Um Frauen in der Branche zu vernetzen, sichtbar zu machen und zu Innovation und neuen Ideen zu inspirieren»

Sunjoy Mathieu – Präsidentin & Co-Founder bei Women in Digital Health

Caterina Melliger

Das Frauenstimmrecht markierte einen ersten Etappensieg in Sachen Gleichberechtigung und in den vergangenen 50 Jahren hat sich viel getan. Zuweilen schien aber auf diesem langen Weg die Luft auszugehen. Eine weitere wichtige Etappe, auf die Frauen und Männer hinarbeiten sollten, ist die Chancen- und Lohngleichheit.

Caterina Melliger – Chefredaktorinvon Miss Moneypenny

Monika Ribar

Das schweizerische Frauenstimmrecht war der erste Schritt zur Gleichstellung. Jede Person soll die gleichen Chancen haben. Das können wir nicht nur einfordern, sondern müssen es leben: Jeden Tag – privat und beruflich. Gleichberechti-gung fängt daher bei uns selber an. Und wir alle profitieren davon. Deshalb setze ich mich für eine stärkere Rolle von Frauen in Führungsfunktionen bei der SBB ein. Die Weichen sind gestellt – wir sind aber erst auf der Reise und noch nicht am Ziel.

Monika Ribar – Verwaltungsratspräsidentin der SBB AG

Katja Rieger

„50 Jahre Frauen-Stimmrecht: Start für den Weg zu mehr Gerechtigkeit und besseren Entscheidungen. Alle gewinnen, wenn alle teilnehmen. Warum? Weil Gerechtigkeit Sicherheit schafft, Fairness Vertrauen und Teilhabe Wachstum. Haben wir eine völlig gerechte Gesellschaft erreicht? Noch lange nicht. Aber es sollte unser Ziel sein. Je weiter wir uns öffnen, desto mehr Potential werden wir entfalten.

Katja Rieger – Founder, Xponential GmbH

Andrea Schöllnast

Dass Frauen eine Stimme haben und diese zählt, ist gesellschaftsrelevant. Wir müssen unsere Stimmen aber auch sichtbar machen, reden wir mehr über uns und unsere Anliegen, verschaffen wir uns auch Gehör.

Andrea Schöllnast – Honorarkanzlerin – Österreichisches Honorargeneralkonsulat Basel – Gründerin und Präsidentin „BABSY“ Babysiter und Kinderbetreuung

Fabienne Schäfli

Mein Dank geht an alle Frauen und Männer, die für das Frauenstimmrecht gekämpft haben und an alle, die weiter für die Gleichstellung kämpfen.Würdigen wir 50 Jahre Frauenstimmrecht, was wir erreicht haben und halten wir zusammen für alles, was wir noch erreichen werden – bis Gleichstellung in allen Bereichen zur Norm wird

Fabienne Schäfli – Informatikerin

Petra Volpe

Eine zentrale Szene von DIE GÖTTLICHE ORDNUNG ist die Szene auf dem Dachboden im Restaurant, wenn die Frauen gemeinsam streikend die Nacht verbringen: Es ist ein Moment von Solidarität und Verbundenheit. Und daran sollten wir uns stets erinnern, gemeinsam sind wir stärker. Selbst wenn wir nicht in jedem Detail gleicher Meinung sind und z.T. Differenzen haben, müssen wir es gemeinsam angehen. Denn in unserem Kampf geht es immer noch um das Grosse und Ganze: nämlich um Gerechtigkeit und wahre Gleichberechtigung. 

Petra Volpe – Regisseurin

 

Alice Liechti Wagner

Der Rattenschwanz ist immer noch zu lang: 19% tiefere Löhne, tiefere Renten, höhere Arbeits- und Lebensbelastungen. Frauen sind Schwerarbeiterinnen und müssen zwingend alles mitbestimmen. ALLE! JETZT! Hochwertige Rahmenbedingungen für uns, unsere Nächsten, die Wirtschaft und Gesellschaft! Mutige Frauen haben vor 50 Jahren die ersten Schritte für die öffentliche Mitarbeit der Lebensgestaltung eingeleitet. Der Weg darf nicht mehr allzu lang werden. Es ist Zeit!

Alice Liechti-Wagner – ehem. Stiftungsrätin Swonet

Silke Weinig

Seit 1971 ist viel – aber nicht genug – passiert. Politische und soziale Gleichstellung stellt sich nicht von selbst ein – errungene Erfolge sind nicht in Stein gemeisselt. Wir sind weiterhin alle angehalten aktiv, Gesetze, Massnahmen und Überzeugungen mitzuprägen, die ein gerechtes, friedliches und demokratisches Zusammenleben ermöglichen.

Silke Weinig – Coach, Trainerin und Bloggerin für Selbstmanagement

Stephanie Züllig

«Digitaler Wandel benötigt Vielfalt und die Stimmen aller Generationen. Als Führungskraft und Mentorin ermutige ich vor allem Frauen eine führende Rolle im digitalen Umfeld einzunehmen, denn nur gemeinsam werden wir nachhaltige Konzepte zur Umsetzung bringen.»

Stephanie Züllig – Owner & CEO MindScale, Entrepreneur & Board Member

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